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Ausstellung "Zeitgenössische Fotografie"

Es geht um junge KünstlerInnen der Region, und es geht um herausragende zeitgenössische Fotografie – ein Forum für Neues in zunächst ungewohnten Räumen. Die Praxis für Endokrinologie „Hahn Heckmann Mengel“ in Wuppertal macht es sich zum Auftrag, junge Kunst in die Praxis zu holen, um sie auf diesem Weg einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die erste der geplanten Ausstellungen startete am 26. April um 18 Uhr mit einer Vernissage in den neuen Räumlichkeiten der Praxis, Hofaue 91-93 in Wuppertal. Gezeigt werden etwa 20 fotografische Arbeiten rund um die Themen „Zeit und Raum“. Die beiden Künstler Ilona Hellmiss und Sascha Hermann sind Absolventen der freien Akademie der bildenden Künste Essen und hatten dort u.a. Unterricht bei Danica Dakic, der durch die Dokumenta 12 bekannten Medienkünstlerin.

Ilona Hellmiss (40) hat ihren Abschluss an der Akademie der bildenden Künste Essen bereits Anfang des Jahres gemacht; sie war Meisterschülerin bei Thomas Zika, selbst Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie und Stipendiat sowie Preisträger verschiedener internationaler Auszeichnungen. Hellmiss arbeitete als Fotografin und Designerin bereits in Köln, Düsseldorf und London. Sie ist seit 2002 festangestellte Art Directorin bei RTL, Köln, und bereiste neben ihrem Studium in Essen weite Teile der Welt: Südamerika, Afrika, USA, Nord- und Südeuropa. Ilona Hellmiss lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Wuppertal.
Ihre Arbeiten setzen sich mit den Fragen auseinander "Kann man Zeit sehen?" oder "Was ist ein Augenblick?" und "Wie entsteht überhaupt ein Bild – als Abbild von etwas tatsächlich Sichtbarem?" Dabei geht es immer wieder um den Umgang vom Bild im Bild, der gewissermaßen zweiten Ebene hinter dem auf den ersten Blick Eindeutigem.

Sascha Hermann (26) sammelte nach der Schulzeit Erfahrungen in der Film- und Fernsehproduktion und in der Kulturorganisation. Seit 2004 studiert er an der freien Kunstakademie Essen und nimmt regelmäßig an Ausstellungen teil; seine Abschlussarbeit ist für diesen Sommer geplant.
Hermann fotografiert Performances in öffentlichen transitorischen Räumen. Die daraus entstehenden Montagen spielen mit den Beziehungen von Raum, Ort und Zeit und befragen so die Selbstwahrnehmung des Betrachters. Aus Momenten der Täuschung entsteht vielleicht eine neue Realität und Idee von der Wirklichkeit?

Die Ausstellung ist vom 26. April bis zum 26. September in den Praxisräumen öffentlich begehbar. Für die Einführung der Ausstellung am 26.4 um 18.30 Uhr konnte Karl Neuffer gewonnen werden. Neuffer ist studierter Philosoph, Literaturwissenschaftler, Kunstgeschichtler und Historiker; er hat bereits vielfach zu Künstlern der Gegenwart veröffentlicht.

Auf Wunsch können gerne individuelle Presserundgänge organisiert werden. Melden Sie sich einfach bei uns!
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